Mein Wort für 2026
Ich freue mich sehr über viele neue Blogleserinnen!
Herzlich willkommen hier!
Ich hoffe und bete, dass du hier ermutigt und gestärkt wirst für deinen Weg mit Jesus!
Meine regelmäßige Dienstag Mail kommt dann ab dem 6. Januar wieder. Da dann auch nähere Infos zu meinem Premium Abo zum Thema weibliche Sexualität. Du darfst gespannt sein...
Schon seit einigen Jahren bitte ich Gott, mir zu zeigen, welcher Vers oder welches Wort im neuen Jahr eine besondere Bedeutung für mich haben soll.
Als ich am Ende des letzten Jahres – um genau zu sein vorgestern 😉 – einige Stunden der Stille hatte und so vor Gott saß, fiel mein Blick auf meine neue Figur, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Sie ist von Willow Tree, ein hübsches Mädchen, das wunderbar zu meinen anderen drei Figuren passt. Ihr Name lautet: „Love of Learning“.

Ich fand das sehr schön. Denn im Moment sehne ich mich sehr danach, mehr zu lernen – aber nicht einfach irgendetwas. Ich möchte von Gott selbst über die wirklich wichtigen Dinge gelehrt werden.
Ich möchte mehr in der Bibel lesen.
Ich möchte mehr Bücher lesen.
Ich möchte Frauen lehren, die Bibel zu lesen.
Ich möchte einen Kurs entwickeln, in dem es um die Schönheit gottgewollter Sexualität für Frauen geht.
Ich habe eine Freundin, die aus einem völlig nichtchristlichen Hintergrund kommt und kurz vor Weihnachten zum Glauben an Jesus gefunden hat. Ich möchte lernen, sie gut zu begleiten.
Es sind so viele Dinge, die ich lernen möchte. Aber vor allem möchte ich tiefer wachsen und mich gründen in meiner Beziehung zu Jesus.
So kam mir der Vers aus Psalm 32,8 in den Sinn:
„Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst;
ich will dir raten, mein Auge ist über dir.“
Dieser Vers ist mir schon seit Jahren sehr wichtig.
Ich will dich lehren – oh ja, Herr, lehre mich!
Lehre mich den Weg.
Lehre mich die Dinge, die wirklich wichtig sind.
Leite mich.
Dein Auge ist über mir. Du bist mir so nah.
Ich schrieb diesen Vers in mein neues Buch für das kommende Jahr.

Am nächsten Tag las ich in der Offenbarung – dem letzten biblischen Buch, das mir für dieses Jahr noch fehlte (naja, ganz geschafft habe ich es nicht 😉). Aber ich war wieder einmal fasziniert vom Anfang. Johannes hört in einer Vision eine laute Stimme von hinten, die ihm den Auftrag gibt, alles aufzuschreiben, was er sieht. Dann dreht er sich um – und sieht Jesus Christus, den Menschensohn.
Er versucht, mit menschlichen Worten zu beschreiben, was eigentlich nicht zu beschreiben ist. Und schließlich fällt er vor dieser überwältigenden Erscheinung wie tot zu Jesu Füßen. Doch Jesus rührt ihn an und spricht zu ihm:
„Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.
Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.“
Was für eine Begegnung!
Mir fiel auf, dass Johannes von hinten angesprochen wurde und sich dann umdrehte. Ich wusste nicht genau, warum mir das auffiel. Aber so ist es ja manchmal beim Bibellesen: Ein Wort, ein Satz, ein Detail spricht uns an, das uns vorher nie aufgefallen ist. So war es hier. Ich wusste noch nicht, warum.
Bis gestern Abend.
Ich saß im Gottesdienst und betete sehr, dass Gott uns den Weg zeigt für das neue Jahr – auch im Blick auf unsere Gemeinde. Am Ende durften wir uns einen Vers als persönliche Jahreslosung ziehen. Ich nahm ein Kärtchen von weiter unten und las aus Jesaja 30,21:
„Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt,
werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören:
Dies ist der Weg, den geht!“
Wer redet da von hinten zu mir?
Es ist Gott. Er wird den Weg zeigen.
Im Jahr 2025 war mein Lieblingsalbum das von Love Project "Isaiah". Eines der Lieder enthält genau diesen Vers. Die Melodie und die Zeile klangen mir sofort im Ohr:
“…right behind you, the voice will say:
this is the way, this is the way you should go …”

Und dann heute Morgen:
Ich sitze an meinem Schreibtisch und lese den Kontext zu meinem Vers. Da stehen tröstende Worte von einem gnädigen, barmherzigen Gott. Und dann kommt Vers 20, direkt vor meiner Jahreslosung:
„Und hat der Herr euch auch Brot der Not und Wasser der Bedrängnis gegeben,
so wird dein Lehrer sich nicht mehr verbergen,
sondern deine Augen werden deinen Lehrer sehen.“
Da war ich völlig überwältigt.
Dein Lehrer wird da sein. Und deine Augen werden ihn sehen.
Plötzlich fügte sich alles zusammen – wie kleine Puzzleteile.
Mein Lehrer ist Gott.
Und er wird mich lehren.
Und er wird sich mir offenbaren.
Und er wird mir den Weg zeigen, den ich gehen soll.
Danke, Herr Jesus!
Dieses direkte Reden Gottes zu mir, zu meinem Herzen, gehört zu den schönsten Erfahrungen meines Glaubenslebens. Manchmal ist es schwer, das anderen zu erklären. Es ist wie das leise Flüstern des Geliebten – nicht jeder hört es, nicht jeder soll es hören. Aber das eigene Herz hört es. Und jedes Wort fällt auf fruchtbaren, bereiten Boden und lässt wunderschöne Blumen wachsen.
Ich wünsche dir, dass auch du das Reden Gottes hören darfst – ganz persönlich.
Was möchte er dir für dieses neue Jahr mitgeben?
Was soll dein Fokus sein, deine besondere Hingabe, dein Streben?
Öffne dein Herz und lass deinen Vater zu dir sprechen.
Er tut nichts lieber als das. 🤍
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