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Worum es dem Teufel wirklich geht...

Worum es dem Teufel wirklich geht...

In diesem Artikel zitiere ich einige Absätze aus dem absolut empfehlenswerten Buch Surrendered Sexuality von Dr. Juli Slattery. Sie ist eine absolute Expertin auf diesem Gebiet, und ich verschlinge jedes ihrer Bücher, weil ich so viel daraus lernen kann. Falls du Englisch liest, kann ich dir dieses Buch wirklich von Herzen empfehlen. Gleichzeitig bete ich dafür, dass einige ihrer wertvollen Bücher eines Tages auch ins Deutsche übersetzt werden.

Wir dürfen immer wieder zu Gott schauen und uns an dem wundervollen Design orientieren, das er uns gegeben hat – ein Design, in dem allein wir volle Erfüllung, echte Freude und tiefe Freiheit finden können. Eine unbegrenzte Freiheit.

So endete mein letzter Artikel. Freiheit. Erfüllung. Freude.

Vielleicht bist du noch sehr weit weg von all dem. Vielleicht schaust du auf dich selbst und deine Ehe und denkst: Das klingt alles so schön. Wie eine Freundin sagte: „Du führst uns an so einen wunderschönen Ort.“

Ist es ein Traumort? Ist es überhaupt möglich, in dieser gebrochenen Welt etwas davon zu erleben?

Begegnungen mit der Gebrochenheit

In den letzten Wochen habe ich einige sehr berührende Momente erlebt, die mich ins Nachdenken gebracht und mich gleichzeitig sehr bestärkt haben, auf diesem Gebiet mutig weitere Schritte zu gehen:

Ich saß im Auto auf dem Rewe-Parkplatz und wartete auf meinen Mann, der noch schnell etwas einkaufen musste. Ich wurde ungewollt Zeugin eines „Gesprächs“ zwischen einem Mann und einer Frau, vermutlich verheiratet. Er betitelte sie mit den übelsten Worten. Sie flehte: „Du darfst so nicht mit mir sprechen.“ Er hörte nicht auf. Stieg aus und forderte sie auf höchst unschöne Weise auf, aus dem Auto zu steigen. Dann gingen sie zusammen in den Supermarkt.

Ich saß geschockt im Auto. Immer wenn ich jetzt an diese Situation denke, kommen mir die Tränen. Über diese absolute Gebrochenheit der Beziehung zwischen Mann und Frau. Und ich musste denken: In wie vielen Ehen werden vielleicht nicht solche harten, bösen Worte laut gebraucht – aber in wie vielen Ehen herrscht diese gegenseitige Verachtung? Herabsetzende Worte. Totbringendes Schweigen. Sticheleien, Unterstellungen, Verdächtigungen.

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