5 Dinge, die meine Lust wirklich verändert haben
Ich war selber da.
Ich hatte einfach keine Lust. An Sex zu denken war mehr Last als Lust. Ein weiterer Punkt auf meiner To-do-Liste. Oft war ich müde am Abend. Ich war ausgelaugt. Ich hatte keine Energie mehr und schon gar keine sexuelle Energie. So sehr ich meinen Mann liebe und ich sehr gerne mit ihm zusammen bin, war es doch eher ein Aufraffen – und bei aller Freude, die sich meistens einstellte, fühlte es sich mehr wie Pflicht an.
Ist das normal? Bin ich einfach so? Habe ich einfach so einen niedrigen Libido und er so einen hohen? Warum regt sich in mir so wenig Lust? Warum ergreife ich kaum die Initiative? Warum ist es so ein inneres Sich-Überwinden für etwas, was doch eigentlich so schön und so erfüllend ist?
Ich weiß nicht, ob du dich in diesen Gedanken wiederfinden kannst. Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir. Die Umfrage hat jedenfalls gezeigt, dass in den allermeisten Beziehungen der Mann derjenige ist, der initiiert und öfter will – obgleich es auch völlig ok ist, wenn das in eurer Beziehung anders herum ist.
Die Frage hier ist doch: Bin ich – und damit auch mein Mann – Opfer meines schwachen Libidos, meiner mangelnden Lust? Ist das einfach ein Fakt, den wir hinnehmen müssen, mit dem wir irgendwie lernen müssen zu leben? Der unwandelbar so gegeben ist?
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