Kennst du das? Du bist gerade von Kopf bis Fuß mit dir selbst beschäftigt. Das Leben fordert dich an allen Ecken und Enden. Du sorgst dich um die Kinder und fragst dich, wie es finanziell weitergehen soll. Ein Konflikt mit einer guten Freundin lässt dich ratlos zurück. In der Gemeinde ist die Situation verfahren. Du bist gefrustet, steckst in einem Hormontief und möchtest eigentlich nur weinen.
Am liebsten würdest du dich zurückziehen und niemanden sehen. Du fühlst dich unwohl in deinem Körper – ist die Hose eingegangen oder hast du zugenommen? Das Hamsterrad dreht sich unaufhörlich.
Ich hatte in dieser Woche einige solcher Tage. Zu dem täglichen Druck kam die Nachricht über das rapide sich verschlechtern der Krebserkrankung eines geliebten Menschen und eine eventuell neue Diagnose für eines unserer Kinder, die einiges in unserem Familienleben radikal umkrempeln würde.
Einfach zu viel. Viel zu viel.
Ich setzte mich aufs Sofa und weinte. Die ganze unterdrückte Anspannung, die Trauer und der Frust mussten raus – die Dämme mussten brechen.
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