Es gibt keinen sonst
Ich bin überwältigt.
Überwältigt von diesem Gott! Ich sitze da und lese in meiner Bibel das 45. Kapitel aus dem Jesajabuch und ich komme aus dem Staunen nicht heraus!
Wann warst du das letzte Mal so richtig getroffen? So richtig überwältigt von dem, was du in der Bibel gelesen hast?
Es ist so wundervoll, dass Gottes Wort lebendig ist und schärfer als jedes Schwert und durchdringt (Hebräer 4,12) Und das hat es heute!
Am Ende von Kapitel 44 heißt es:
So spricht der HERR, dein Erlöser und der dich vom Mutterleib an gebildet hat: Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt, der den Himmel ausspannte, ich allein, der die Erde ausbreitete – wer war da bei mir?
Und dann spricht Gott zu einem heidnischen König, Kyrus, und macht eines ganz klar:
Ich bin Gott! Ich allein und sonst keiner! Ich habe alles erschaffen! Den Himmel, die Erde, den Menschen! Ich wirke alles, was ich will! Ich nehme dich und gebrauche dich genau so, wie ich es will!
Du kanntest mich nicht. Aber ich kannte dich und ich habe dich erhöht und dir einen Ehrennamen gegeben. Ich tue das, damit ich die Ehre bekomme und jeder erkennt, dass ich Gott bin, und sonst keiner!
Einen gerechten und rettenden Gott gibt es außer mir nicht! Wendet euch zu mir und lasst euch retten, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst.
Ja, jedes Knie wird sich vor mir beugen und sagen: Nur in dem Herrn ist Gerechtigkeit und Stärke. (Jesaja 45,21.23)
Es hat mir heute großen Trost geschenkt.
Es hat mir wieder neu den Blick zurecht gerückt.
Ich bin nicht verrückt, dass ich so lebe, wie ich lebe. Dass ich an Gott glaube und Jesus so "radikal" nachfolge. Und wenn ich auch belächelt werde. Und wenn auch viele in unserer deutschen "Christenheit" sich freimachen und fröhlich ihren Glauben dekonstruieren und aussortieren, was ihnen nicht gefällt und gegen ihr eigenes Empfinden spricht. (Davon habe ich in den letzten Tagen leider viel gehört und gelesen...):
Gott ist Gott und sonst keiner! Er ist die Wahrheit! Er ist erhaben. Sein Wort ist und bleibt die Wahrheit! Und eines Tages wird er kommen und alle werden ihn sehen und sich beugen müssen.
Ich möchte diesen Gott anbeten - inmitten einer Welt, die diesen Gott nicht mehr kennt. Die sich und ihr eignes Empfinden und Denken zu einem Gott machen.
Ich will diesen großen Gott anbeten - der Himmel und Erde geschaffen hat!
Ich will ihn anbeten - mitten in meinem Leben. Mitten in meinem Zuhause. Mitten in meiner Stadt! In diesem Land, das IHN so unheimlich dringend braucht!
Lasst uns hier und heute - vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt - diesen unglaublich großen und gnädigen Gott anbeten, der uns in der Bibel begegnet!
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